Rüthen – Die Stadt Rüthen wird Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Dieser Beschluss erging in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses einstimmig.

VON BIRTE SCHÖNHENSE

Das geht zurück auf einen Antrag der Bürgergemeinschaft (BG): Die Fraktion hatte gefordert, dass die Stadt wie auch schon ihre Nachbarkommunen Lippstadt, Erwitte, Anröchte oder Warstein kostenlos Mitglied wird. Das Zukunftsnetz Mobilität vereint 259 Städte, Gemeinden und Kreise in NRW. Die Mitglieder verpflichten sich dazu, die nachhaltige Mobilitätsentwicklung durch kommunales Mobilitätsmanagement zu fördern. Die Vision: Alle Menschen in NRW sollen klimaneutral und nachhaltig mobil sein können. Dazu werden den Mitgliedern verschiedene Angebote zur Unterstützung, Vernetzung und Beratung gemacht.

Die BG hatte bereits einen Vertreter des Netzwerks in den jüngsten Stadtentwicklungsausschuss geladen. Nun stand die Entscheidung der Politiker über den Beitritt an. Annette Herbst-Köller als BGFraktionsvorsitzende führte aus, dass eine Mitgliedschaft auch den Plänen eines Verkehrskonzeptes für die Stadt Rüthen zugute käme. Dieses hatte bekanntlich die CDUFraktion angestoßen; hier ist Ziel die schrittweise Beseitigung von Verkehrsproblemen. Und auch die Einrichtung von Mobilitätsstationen in Rüthen werde ermöglicht. Laut Herbst-Köller sei die Mitgliedschaft gar Voraussetzung für zusätzliche Fördermittel.

Das ließ Jürgen Augustinowitz (CDU) aufhorchen. Dass ein Beitritt Voraussetzung für Förderungen sei, sei ihm neu. Auch die Stadtverwaltung hatte darüber bisher keine Kenntnis; der Netzwerk-Vertreter hatte bei seinem Besuch nichts dergleichen verlauten lassen. Doch bekräftigte Herbst-Köller: Laut schriftlicher Angabe kommen nur Mitglieder in den Genuss bestimmter Fördertöpfe.

Elmar Teipel (FDP) erkundigte sich nach indirekten Kosten für die Stadt. Laut Herbst-Köller ist der Arbeitsaufwand nicht vorgeschrieben. Nach Angaben der Stadt werde seitens der Stadtverwaltung voraussichtlich Klaus-Dieter Hötte mit der neuen Aufgabe betraut.


Quelle: Der Patriot

Sportplatz wird noch attraktiver

Durch die Renovierung und Neugestaltung der Kleinspielfelder gewinnt der Sportplatz weiter an Attraktivität. Weiterhin sollen alle Sportbereiche eine schaltbare Beleuchtung bekommen.

 

zukunftsnetz-nobilität.nrw.de

Um zukünftig Fördermittel u.a. für Mobilitätsstationen beantragen zu können und damit attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote zu schaffen, fordert die BG den kostenlosen Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW.

www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de


Kennt ihr schon „Siggi“, unseren Experten in Sachen „Erneuerbare Energien“?

Auch Siggi ist ein neues Mitglied seit der letzten Kommunalwahl. Lange hat er überlegt, wie er sich politisch engagieren soll und ist dann zu der BG gekommen. Zu unserem Glück, denn Siegfried Braun, auch Siggi genannt, hat ein vielfältiges Interesse und bringt seine fundierte Meinung in jeder Sitzung mit ein. Siggi belebt jede Diskussion und eröffnet uns allen immer wieder unterschiedliche Blickwinkel. So ein Mitglied braucht jede Fraktion! Wir freuen uns schon auf kommende Themen und Projekte, die Siggi mitgestaltet. #wirpackensan

Warum hast du dich dazu entschieden, bei der BG mitzuwirken?

In der BG sind Jung und Alt vertreten, alle werden aktiv bei den politischen Themen mit einbezogen und jeder findet Gehör. Die BG setzt sich aktiv für die Belange der Rüthener Bürgerinnen und Bürger ein. Hier möchte ich aktiv mitgestalten.


Welche Themen sollten mehr Gehör finden?

Windkraft in ausgewiesenen Stellen im Wald sowie ihre Vorteile für die Rüthener durch finanzielle Entlastung bzw. Beteiligungen.

Wie sieht dein idealer Tag aus?

Mit der Familie oder Freunden gemeinsam den Tag genießen beispielsweise beim Wandern, Rad fahren oder gemeinsamen Kochen/Grillen.

Was wünscht du dir für die politische Zukunft?

Ich wünsche mir, dass sich noch mehr junge Menschen politisch engagieren und somit frischen Wind in die Politik bringen. Außerdem sollten gute Ideen, egal aus welcher Fraktion sie kommen, zum Wohl für die Rüthener Bürger umgesetzt werden.

Danke...

BG - Wir sind für Sie da!
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Windkraftanlagen im Wald

Die BG spricht sich für eine zügige Planung des Projekts „Bürgerwindkraftanlagen für die Stadt Rüthen“ aus. In einer Infoveranstaltung haben sich die BG Mitglieder intensiv mit dem Thema beschäftigt. Der Vortrag hat uns einmal mehr gezeigt, dass jetzt gehandelt werden muss und nicht viel Zeit bleibt, Klimaziele zu erreichen.


Neue Radroute in Rüthen

Die neue Tour vom Möhnetal in die Stadtmitte wurde auf Antrag der BG nun beschildert und in die App/Karte „Radroutenplaner NRW“ aufgenommen. So können besonders Radtouristen die kürzere Strecke zum Marktplatz nutzen.

Viel Spaß beim Fahren!


Kennt Ihr schon unsere Powerfrau Elke?

 

Elke ist seit der Kommunalwahl ein fester Bestandteil der BG. Sie ist vielseitig interessiert und liefert in unseren Sitzungen immer wieder spannende Informationen zu jeglichen Themen. Wir freuen uns, sie in unserem Team zu haben & sind gespannt, welche Projekte wir mit einer Powerfrau wie Elke so meistern können!

Elke, was findest du an der Kommunalpolitik so spannend?

Da ich noch nicht sehr lange in der Kommunalpolitik tätig bin, finde ich es wahnsinnig spannend, die Möglichkeit zu haben, sich Einblicke in Themen zu verschaffen, die mir früher nicht möglich waren.


Welche Werte der BG sind Dir besonders wichtig?

Die politische Zukunft stelle ich mir so vor, dass Jung und Alt an den wichtigen Themen, die unsere Zukunft betreffen, wie z.B. erneuerbare Energien und Infrastruktur, gemeinsam arbeiten.

Warum die BG?

Die Mitglieder der BG in der Fraktion bilden eine tolle Gemeinschaft.
Es macht Spaß zu den Treffen zu gehen.

Was machst du momentan an den Sommertagen am liebsten?

An den Sommertagen fahre ich am liebsten mit meinen Freundinnen E-Bike. Ab und zu kehren wir dann noch in die örtliche Gastronomie ein.

Danke...

BG - Wir sind für Sie da!
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Rüthen – Die BG Rüthen möchte, dass die Stadt dem „Zukunftsnetz Mobilität“ beitritt – einen entsprechenden Antrag stellte sie im Stadtentwicklungsausschuss. In der letzten Ausschuss-Sitzung lud sie dazu den Netzwerk- Vertreter Mathis Perkert ein. Der Leiter der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe erklärte den Ausschussmitgliedern Arbeit und Sinn des Netzwerkes. „Es geht um nachhaltige Mobilitätsentwicklung“, so Perkert. Das Netzwerk helfe Kommunen dabei, Sicherheit, Lärmschutz, Platzprobleme und Klimaschutz unter einen Hut zu bringen und diese Themen anzugehen. Gegründet wurde die Beratungsstelle 2015 vom Land NRW. Jede Kommune sowie jeder Kreis kann Mitglied werden – komplett kostenlos. „Wir vernetzen, beraten und qualifizieren“ so Perkert. Benachbarte Städte Rüthens (Warstein, Lippstadt, Erwitte und Anröchte) seien bereits Mitglied.

Entscheidung vertagt

Das Zukunftsnetz helfe auch bei „strategischen Planungskonzepten“ zur Mobilität und helfe bei der Einreichung von Förderanträgen. Annette Herbst-Köller (BG) versprach sich von einem Beitritt vor allem Unterstützung bei der Erstellung von Verkehrskonzepten und Hilfe bei rechtlichen Fragen. Die Ausschussmitglieder zeigten sich einem Beitritt gegenüber aber eher skeptisch. Vor allem Johannes Erling (SPD) zog den Sinn eines Beitritts in Zweifel. „Ich sehe keinen Unterschied zu der Hilfe vom Kreis Soest. Das ist doch genau das gleiche“, so Erling. Gunnar Wolters vom Kreis (Sachgebiet: Verkehr und Mobilität) berate die Stadt ja bereits. Herbst-Köllers Einwand, dass „Mobilität ja mehr beinhaltet, als Wolters gesagt hat“, verfing an diesem Abend nicht. Auf Vorschlag vom Ausschussvorsitzenden Jürgen Augustinowitz vertagte der Ausschuss eine Entscheidung. „Wir nehmen das mit in die Fraktionen und beraten das im Rat.“


Quelle: Der Patriot - Mittwoch, 8. September 2021 - VON DANIEL KOSSACK

BG-Fraktion im Bibertal (v.l.): Michael Sauerland, Antonius Kirse, Franz-Josef Dohle, Thomas Rüther, Elke Herbst, Susanne Dönnecke und Fraktionschefin Annette Herbst-Köller waren im Gespräch mit unserer Zeitung. - FOTO: SCHÖNHENSE


Auch im Jahr der Bundestagswahl fehlen die traditionellen Sommergespräche unserer Zeitung mit den Rüthener Ratsfraktionen nicht. Ihre Sicht auf aktuelle Ereignisse, Forderungen und Lösungsvorschläge dürfen die Politiker in der Sommerpause kund tun. Diesmal an der Reihe: die BG-Fraktion.

Rüthen – Seitens der Bürgergemeinschaft traf sich die gesamte, seit den Kommunalwahlen 2020 erstarkte Ratsfraktion zum Gespräch mit unserer Zeitung im Bibertal.

Klimaschutz

Klimaschutz ist das beherrschende Thema der BG. Dabei teilt sie es gerade mit Hinblick auf jüngste Katastrophen (Flut, Großbrände, Waldsterben) in zwei „Baustellen“: Das Klima muss geschützt werden, aber die Bevölkerung muss auch ihrerseits vor den Folgen des Klimawandels geschützt werden. Zu dem Zweck sollten Hochwasser- und Katastrophenschutz überprüft werden, fordert Michael Sauerland. Ansonsten setzt die BG auf begrünte Dächer und Fassaden, Aufforstung und erneuerbare Energien.

In dem Zuge verteidigt die BG ihren Antrag auf Photovoltaik- Pflicht für Neubauten: Erst nach langer Diskussion hätten sich die Mitglieder auf eine Verpflichtung geeinigt, weil die große Dringlichkeit hinter der Energiewende erkannt worden sei. „Wir mussten dafür Schelte einstecken“, bedauert Fraktionschefin Annette Herbst- Köller mit Blick auf die Ablehnung der anderen Fraktionen. Nun aber machten andere Bundesländer wie Baden- Württemberg die Photovoltaik- Vorschrift vor.

„Sonne, Wind, Holz, Wasser – wir sollten alles nutzen, was wir haben“, sagt Franz-Josef Dohle. Hier weist die BG Kritik von der SPD, nicht genug über den Tellerrand zu blicken, entschieden zurück: Dohle erinnert an diverse innovative BG-Vorschläge. So hätte der Druckminderer in den aus dem Bergdorf Kallenhardt führenden Leitungen durch stromerzeugende Turbinen ersetzt werden können.

Auch Windkraft will die BG nutzen und wünscht sich, dass die Planungen schneller vorangeschritten wären. Mit Blick auf einen Windpark im Süden des Stadtgebiets soll dieser nach BG-Ansicht von der Stadt in Eigenregie und unter finanzieller Beteiligung interessierter Bürger betrieben werden. Den Eigenstrom sollten die Rüthener selbst nutzen können.

Zu Klimafolgenanpassung und „Evolving Regions“ soll nach Willen der BG ein Mitarbeiter des Kreises in Rüthen vorstellig werden. Der Tenor: Die BG versuche, auf globale Probleme lokal zu reagieren – und müsse sich dabei nicht von Gesinnungen einer übergeordneten Partei beeinflussen lassen.


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